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Wie der Name vermuten lässt, stammt Ursus aus der Gens Fabia, einer altehrwürdigen Familie der römischen Nobilitas. Leider haben einige Zwistigkeiten in ferner Vergangenheit dazu geführt, dass sein Zweig der Familie keinen Anspruch mehr auf einen Sitz im Senat und die damit verbundenen Würden oder gar Zugriff auf das Vermögen der Familie hat. So sind seine Vorfahren schon seit vier Generationen darauf angewiesen ihren Unterhalt mit harter ehrlicher Arbeit zu verdienen. Und auch seit dieser Zeit ist es Usus nicht etwa als Tagelöhner oder Handwerker zu arbeiten, sondern sein Geld auf die römischste aller Arten zu verdienen: Als Legionär für Rom in den Krieg zu ziehen und zum Ruhme der Republik, oder jetzt des Augustus, das Imperium auszudehnen! Und damit nicht genug: Eine weitere Familientradition ist es nicht in irgendeiner Legion einzuschreiben sondern bei der Legio VIIII Hispania. Ursus Großvater, Gaius Fabius Iustus, diente sich hier sogar bis zum ersten Optio der Primus Pilus hoch. Der Vater von Ursus schaffte es zwar nur zum Benefectarius aber auch er bestand so manche Schlacht mit Disziplin und Tapferkeit. Ursus wurde im Jahr 750 (ab urbe condita) geboren und lebte bis zu seinem 7. Lebensjahr bei seiner Mutter am Rhein, nahe am Stützpunkt seines Vaters. Seine Eltern lebten, wie bei vielen Legionären üblich, in wilder Ehe. Als die Legion dann, kurz nach dem Desaster des Varus, nach Pannonien verlegt wurde, zogen er und seine Mutter auf das Landgut, das sein Großvater am Ende seiner Dienstzeit in Hispania erhalten hatte. Hier frönte Großvater Iustus seinen Lieblingsbeschäftigungen, dem Weinanbau und der Lektüre guter Libri. Von ihm lernte Ursus Lesen und Schreiben und wurde in Ansätzen sogar in den septem artis liberalis unterrichtet. Viel besser aber gefiel Ursus die Ausbildung im Umgang mit Gladius und Scutm und im Pankrateion, das eine weitere große Leidenschaft seines Großvaters war. Es entwickelte sich eine innige Beziehung zwischen Enkel und Großvater (wer hier schmunzelt ist ne sau!) und die vielen Geschichten die Ursus aus der Dienstzeit Iustus‘ hörte, weckten, zum Stolz des Großvaters, den sehnlichen Wunsch in ihm, endlich das Mannesalter zu erreichen um sich ebenfalls in die Schriftrolle der ruhmreichen Legio VIIII Hispania eintragen zu dürfen. Bis es aber soweit war wurde er immer weiter in der Handhabung der Waffen eines Legionärs geübt und zeigte dabei einiges Geschick. Mit 18 Lenzen durfte er endlich der Wunschlegion beitreten und reiste zu deren Standort nach Pannonien an der Donau. Als Tiro machte er sich, dank der vorher genossenen Ausbildung, gut und der Dienst viel ihm leicht. Was allerdings eine große Umstellung für Ihn darstellte war die Trennung von seinem bisherigen Umfeld. Um seinem Familiennamen aber keine Schande zu machen biss er die Zähne zusammen und nach den ersten Monaten wurde sein Contubernium zu seiner neuen Familie. So wurde er auch in der Regelzeit zum Legionär befördert. Kurz darauf wurde Die Legio VIIII Hispania zur Unterstützung der Leg III Augusta, gegen den Aufstand des Tacfarinas nach Africa verlegt. Im Jahr 774 wurde Ursus in einen Streit, der ein einer Schlägerei endete, hineingezogen. Als ein Optio den Wein aus den hispanischen Provinzen herab würdigte, sah Ursus sich genötigt die Ehre seines Großvaters zu verteidigen. Das ganze endete für den Optio mit einem doppelten Kieferbruch und für Ursus mit der Degradierung zun Tiro. Bei einer Erkundungsmission, kurze Zeit später, wurde Ursus Centurie in unübersichtlichem Gelände angegriffen und versprengt. Er fand sich allein in einem Labyrinth aus Felsen wieder. Vollkommen allein wollte er sich zum Legionslager durchschlagen, nachdem seine Suche nach seinen Kameraden nur ein mit Leichen übersätes Schlachtfeld zu Tage förderte. Nachdem er zwei Tage im Kreis herrumgeirrt war, obwohl er sich nach den Sternen orientierte, fand er schließlich einen uralten Tempel mitten in der Felsenwüste. Auf der Suche nach Wasser fand er im Tempel ein merkwürdiges Tor dass augenscheinlich nur spirituelle Bedeutung haben konnte da es mitten im Raum stand. Als er es genauer untersuchen wollte wurde er plötzlich unmächtig. Er erwachte in einer vollkommen andern Umgebung. Zwar befand er sich immer noch in der Wüste, doch lag er in einer kühlen Höhle und in Händen eines alten Mannes, der wie ein Nubier aussah. Nach kurzer Zeit stellte er fest dass ihn der Mann mitten aus der Wüste geborgen hatte und er sich abseits der bekannten, in einer mit Sagenwesen bevölkerten Welt befand, wo noch niemals jemand irgendetwas vom römischen Imperium gehört hatte. Nachdem er von dem Alten vollkommen gesund gepflegt worden war und ihn mit dem letzten Geld was er bei sich trug (hier zählte nur das Gewicht der Münzen) dafür entlohnt hatte, zog er in die nächste größere Stadt am Rande der Wüste. Hier fand gerade ein Fest mit einem Wettkampf in vielen Disziplinen statt. Da es keinen Faustkampf oder ähnliches gab meldete sich Ursus zum Steinstoßen an und gewann die Bronzemedalie. Bei dem anschließendem Fest erfuhr er in einem Teezelt eines weitgereisten Südländers, dass weiter im Norden, auf einer Insel Namens Mythodea, eine ganze Legion römischer Soldaten aufgetaucht sei. Da dankte Ursus den Göttern für ihre Gnade und machte sich, nachdem er sich von dem gewonnenen Preisgeld mit entsprechender Ausrüstung und Verpflegung eingedeckt hatte, auf den Weg. Seine Reise nach Mythodea war gefahrenvoll und führte durch ein Land, dass Dranora genannt wurde. Hier traf er eine Abteilung der Dranoranischen Armee die das gleich Ziel hatten. Kurzerhand reiste er mit ihnen um endlich zu den anderen Römern zu gelangen...


Ursus hat an folgenden Cons teilgenommenBearbeiten

Turney Südlande 2008

3 Tavernen der schwarzen Hunde

CoM 2009


Ursus ist einfacher Legionär mit einem Händchen zum ReparierenBearbeiten